LIEBE
Liebe ist, die Sonne zu sehen, ihre Wärme zu spüren.
Die Vögel zu hören, ihren Gesang zu genießen.
Die Pflanzen wachsen zu sehen, ihre Stärke zu erkennen.
Die Menschen zu schauen, ihre Schönheit zu wissen.
Die Kraft des Mondes in sich aufzunehmen.
Alle Pflanzen, Tiere und Menschen in sich zu vereinen.
Eins werden mit ihnen, eins werden mit Allen und mit Allem.
Und dann aus tiefstem Herzen sicher zu sein: Ich bin es.
Ich bin diese Liebe.
Ja. Ich bin Liebe. Und Leben.
Ich bin Eins mit Allem.
SUSANNE FIEBELKORN
20.6.1954 - 3.1.2011

Anfang Juli 2009 bin ich für 5 Monate nach Indien geflogen, wo ich mich in zwei ayurvedischen Resorts ganz mir selbst hingeben konnte. Ich habe mich stundenlang täglich verwöhnen lassen: mit den Ganzkörperölmassagen, anschließenden Sonderbehandlungen, Fusschakramassagen und dem ayurvedischen Essen.
Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten, die Inder sprechen ein indisches Englisch und ich hatte über 30 Jahre kaum Englisch gesprochen, klappte es mit der Sprache immer besser. Ich habe ein dickes Oxford Wörterbuch mitgenommen, das ich in den ersten 2 Monaten täglich mehrere Stunden lang zu Rate zog. Im Nachhinein, um etwas Gehörtes zu verstehen und im Vorherein, um dem Arzt oder jemand Anderem das sagen zu können, was ich wollte. Am Ende meines Aufenthalts hatte ich keine Probleme mehr mit dem Verstehen und dem Ausdruck. Auch die Meditationen habe ich schließlich frei in Englisch gesprochen.
Eigentlich waren nur 2 Monate Treatment geplant, aber mit der Zeit lernte ich viele Inder kennen und wurde von einigen zum Essen nach Hause eingeladen. Sie wollten mir ihre Familien vorstellen und mir zeigen, was Indien – und sie – zu bieten haben. Die Zeit reichte nicht, um alles sehen und erfahren zu können, was sich mir anbot. Außerdem konnte auch mein Rücken eine Verlängerung gebrauchen. Also entschloss ich mich, meinen Indienaufenthalt erst um 2 Monate, dann noch einmal um 1 Monat zu verlängern. Nach 3 Monaten wechselte ich das Resort und lernte auch dort wieder sehr interessante und liebenswerte Menschen kennen.
Von Anfang an begann ich, meine Eindrücke und Erlebnisse, sowohl auf der inneren als auch auf der äußeren Ebene in Form eines Reisetagebuchs niederzuschreiben. Ich hoffe, ich kann es euch eines Tages vorstellen. Aber auch die 5 Monate reichten nicht. Es gibt noch so viel zu sehen und zu fühlen und zu geben. Die Menschen, denen ich mich schon sehr früh verbunden gefühlt habe, interessierten sich für meine Arbeit und ich mich für ihre Arbeit, Kultur und Religion sowie für ihr Leben, das so ganz anders ist, als das, was wir kennen. Wir hatten sehr anregende und informative Gespräche. Und ich wünsche mir eine Fortsetzung. Der Austausch mit der Ärztin aus dem 2 Resort und dem Yogalehrer waren/sind besonders wertvoll für mich. Auch habe ich mit einigen von ihnen bereits Meditationen – innere Reisen – gemacht. Sie und die Belegschaft des Resorts haben mir den Namen „Ammaji“ gegeben. Die beiden Lotosblüten, die ihr oben seht, sind ein Abschiedgeschenk von diesen Menschen. Und nun folgt meine zweite Reise zu ihnen ....... ....... von der sie nicht mehr zurückgekehrt ist (Sabine 17.3.2011).
Susanne hat am 3. Januar 2011
in Indien ihren Körper verlassen.
Seit einigen Wochen
ist sie auf dem geistigen Wege mit uns verbunden
- und für uns tätig, wenn wir sie rufen.
Zu den Einzel- und Fernsitzungen lest bitte die Texte:
Erläuterungen zu den Fernsitzungen

Kokosnüsse - Foto: Susanne